Trinkwasserversorgung der Stadt Emmendingen:
Maßnahmen für gute Qualität
Die Trinkwasserversorgung der Stadt erfolgte bis 2003 aus dem oberen
Kiesgrundwasser-Stockwerk, also aus einer geringen Tiefe (10 Meter).
Die Stadt Emmendingen und die Gemeinde Teningen haben zur Sicherstellung
der Wasserqualität und zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung ein
gemeinsames Vorgehen bei der Erstellung einer neuen Wasserversorgung in der
Teninger Allmend umgesetzt. Durch die gemeinsame Wassergewinnung ergeben
sich auch für beide Gemeinden Synergieeffekte. Die
Vernetzung der Hauptwasserleitungen macht es möglich, jeden Stadtteil
von jedem Tiefbrunnen oder jeder Quelle zu versorgen.
Die beiden neuen Tiefbrunnen entnehmen ihr Wasser ausschließlich aus dem
Muschelkalk, ab einer Tiefe von etwa 70 m unter Waldgelände. Die während
den Pumpversuchen durchgeführten Pegelmessungen im oberen Kiesgrundwasserleiter
haben belegt, dass es eine Trennung zwischen dem Muschelkalk- und dem Kiesgrundwasserleiter
gibt. Damit ist eine nachhaltige Absenkung des oberen Grundwasserspiegels
in Folge der Grundwasserentnahme aus dem Muschelkalkaquifer nicht zu erwarten.
Nach dem Umfang der durchgeführten Untersuchungen entspricht das Wasser den
Anforderungen der Trinkwasserverordnung 2001. Auch nach der Umstellung der
Wasserversorgung der Stadtwerke Emmendingen auf das Wasser aus den Tiefbrunnen I und
II Allmend ist eine Versorgung der Einwohner mit einwandfreiem Trinkwasser
gewährleistet.
Stadtteile mit Gewinnungsgebiet
| Versorgungszonen |
Gewinnung |
Kernstadt Windenreute Maleck
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Tiefbrunnen 2 und 3 in Emmendingen und Tiefbrunnen 1 und 2 Allmend
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Mundingen
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Quelle Mundingen |
Stadtgebiet Bürkle/Bleiche
Kollmarsreute |
Quelle Tennenbach |
| Wasser |
Wasserwerk Mauracher Berg |
Die zwei Tiefbrunnen Emmendingen befinden sich in der Nähe der Elz
zwischen dem Reitplatz und Teningen. Die zwei Tiefbrunnen Allmend befinden
sich im Teninger Wald.
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