Aktuelle Meldungen - bestens informiert! 2007/4
19. Dezember 2007
Klimaschutz Förderprogramme der SWE verlängert
Auch 2008 Zuschüsse für thermische Solaranlagen und Erdgas-BHKWs von den Stadtwerken
Eine gute Nachricht für Häuslebauer und Modernisierer in Emmendingen, die 2008 eine thermische Solaranlage oder ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb nehmen möchten. Ihre zunächst bis 31. Dezember 2007 befristeten Förderprogramme haben die Stadtwerke Emmendingen (SWE) um ein Jahr verlängert.
Damit zahlen die Stadtwerke ihren Kunden auch weiterhin bis zu 350 Euro für die Inbetriebnahme einer thermischen Solaranlage. Ein erdgasbetriebenes BHKW wird mit bis zu 2.450 Euro bezuschusst. Förderprogramme des Bundes oder der KfW lassen sich zudem in der Regel mit der SWE-Förderung kombinieren.
Aufgrund des bisherigen Erfolgs hat die SWE ihre Förderprogramme um ein weiteres Jahr verlängert. "Wir wollen den Klimaschutz vor unserer Haustür weiter vorantreiben und mit unseren Förderprämien die Investitionskosten für eine umweltschonende und energieeffiziente Anlage senken," erläutert der kaufmännische SWE-Geschäftsführer Gerd Hertle. "Unsere Kunden sparen so nicht nur Energie und Geld, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz - wovon wir letztendlich alle profitieren."
Thermische Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie zur Warmwasseraufbereitung oder zur Heizungsunterstützung. Die Anlagen lassen sich mit anderen Heizsystemen problemlos kombinieren, als ideale Ergänzung in Zeiten geringer Sonneneinstrahlung wie z.B. im Winter.
Erdgas-Blockheizkraftwerke (BHKW) sind Heizkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden und sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Die Heizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): die Abwärme der Kraftwerke wird zu Heizzwecken genutzt, was beträchtliche Mengen an Energie einspart. Da Erdgas den geringsten CO2-Ausstoß unter den fossilen Brennstoffen hat, wird das Klima vor zusätzlichen Belastungen geschützt.
Förderanträge der SWE können unter 0 76 41 / 4 68 99-0 telefonisch angefordert werden oder stehen im Internet zum Downloaden bereit. Antragsberechtigt sind Eigentümer oder Eigentümergemeinschaften, die in Emmendingen innerhalb des Förderzeitraums eine thermische Solaranlage oder ein Erdgas-BHKW in Betrieb nehmen werden. Die Antragstellung muss vor Baubeginn bei SWE eingegangen sein.
13. Dezember 2007
Symbolischer Spatenstich für den Bau des zukünftigen SWE-Betriebsgebäudes
Mit einem symbolischen "Spatenstich" hat der Bau des zukünftigen Betriebsgebäudes der Stadtwerke Emmendingen GmbH (SWE) am Donnerstag, den 13. Dezember 2007 begonnen.
Innovative Umwelttechnik für den Klimaschutz
"Das Gebäude wird eine Fülle innovativer Umwelttechniken zugunsten des Klimaschutzes aufweisen können", verrät der technische Geschäftsführer der SWE Karl-Heinrich Jung. Ein Teil der Fassade wird mit Photovoltaik-Modulen versehen, die aus Sonnenenergie sauberen Strom erzeugen. Mit einem mit umweltschonenden Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerk produziert die SWE zusätzlich Wärme und Strom. Der Einsatz einer Erdgas-Wärmepumpe sorgt ebenfalls für hohe Energieeffizienz: im Sommer sorgt sie für Kühlung, in der übrigen Zeit erzeugt sie Wärme ohne zusätzliche Wärmeerzeuger - durch die Umgebungsluft und die Abwärme des Motors. Die Kombination dieser bewährten Verfahren reduziert den Energiebedarf des Gebäudes somit auf ein absolutes Minimum. "Die Techniken die zum Einsatz kommen, sind aus ökonomischer und ökologischer Sicht äußerst effektiv", bestätigt der kaufmännische Geschäftsführer der SWE Gerd Hertle.
Das Investitionsvolumen für den Erwerb, Sanierung, Einsatz der Umwelttechniken sowie den Anbau des neuen Gebäudes auf der rund 5.500 qm großen Fläche beträgt rund 3,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Betriebsgebäudes ist für den Herbst 2008 geplant. Das Gebäude bietet Platz für
35 bis 40 Arbeitsplätze. Das Erdgeschoss ist als freundlicher Empfangs- und Kundenservice-Bereich geplant, im oberen Geschoss befinden sich funktionale Büroräumlichkeiten. Für eine eventuelle Erweiterung des Dienstleistungsangebots z.B. im öffentlichen Nahverkehr oder der Abwasser-beseitigung ist ebenfalls vorgesorgt.
Synergieeffekte durch die Zusammenführung mehrer Standorte
Auch die EnBW, die im Auftrag der SWE die Stromnetze in Emmendingen wartet, wird in das neue Gebäude mit einziehen. "Das Konzept passt nun hervorragend", freut sich Gerd Hertle. "Alle Funktionen befinden sich gebündelt an einem einzigen Standort, wir versprechen uns damit noch deutlichere und kostenwirksame Synergieeffekte." Seit Bestehen der Stadtwerke Emmendingen im Januar 2005 befindet sich das provisorische Kundencenter in der Schützenstraße 5. Die Wasser- und Gasmonteure sind in Räumen des Zentralen Betriebshofs am Elzdamm untergebracht, das Lager ist an mehreren Standorten verteilt.
Der neue Standort ist für die SWE ideal. Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof und zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die SWE auch für Kunden und Mitarbeiter bestens erreichbar.
Hier gibts Fotos vom Spatenstich....
3. Dezember 2007
Stadtwerke Emmendingen realisiert erstes Solarprojekt
Emmendinger Bürger als Solarunternehmer - Beteiligungen ab sofort möglich!
Das Bürger-Solar-Projekt ist eine Initiative der Stadtwerke Emmendingen (SWE) mit dem Ziel, auf Dächern Emmendingens Photovoltaik-Anlagen zu errichten und zu betreiben. Emmendinger Bürger, Unternehmen, Vereine und sonstige Organisationen erhalten die Möglichkeit, sich am Bürger-Solar-Projekt finanziell zu beteiligen, ohne eine eigene Dachfläche dafür bereitstellen zu müssen.
Mit der Montage der Solarmodule auf dem Dach der Meerweinschule geht eine 500 Quadratmeter große PV-Anlage mit einer Gesamtleistung von 62 Kilowattpeak in Betrieb. Die 226 Solarmodule werden jährlich ca. 59.000 kWh Sonnenstrom erzeugen. Dem Klima bleiben dadurch 1.100 Tonnen CO2 erspart, die benötigte Energie zur Herstellung der PV-Anlage ist bereits in 3 Jahren erzeugt.
Bis ca. April 2008 werden noch zwei weitere Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 58 kWp in Betrieb gehen. Die Solaranlagen sollen jährlich bei 120 kWp installierter Leistung etwa 115.000 kWh ökologisch sauberen Strom erzeugen und ins öffentliche Stromnetz einspeisen - dies entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 40 Haushalten. Alle Anlagen werden von Fachbetrieben aus der Region installiert, alle wesentlichen Komponenten stammen aus Deutschland. "Wir haben uns bewusst gegen günstigere Angebote aus dem Ausland entschieden, um die heimische Kette mit ihren hervorragenden Qualitäten zu nutzen", informiert Karl-Heinrich Jung, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke.
Jörg Bürkin Elektrotechnik wurde mit der Installation der PV-Anlagen beauftragt. "Die Solarmodule kommen von der Firma Schott. Die kristallinen Module haben sich bestens bewährt, da sie eine Leistungsgarantie von mindestens 90% auf zehn sowie 80% auf 25 Jahre geben", erläutert der Firmengründer des gleichnamigen Unternehmens.
"Um die Klimaschutzinteressen von uns allen, insbesondere die der Stadt Emmendingen zu fördern, haben wir die SWE Bürgersolarfonds GmbH & Co. KG gegründet", erläutert Karl-Heinrich Jung. Die Anlagen werden von dem neuen Unternehmen vorfinanziert, das Investitionsvolumen beträgt eine halbe Million Euro. "Alleine können wir die Anlagen nicht stämmen. Rendite- und klimabewusste Anteilseigner können sich deswegen mit einer Mindestbeteiligung von 2.000 EUR finanziell beteiligen."
Das ErneuerbareEnergienGesetz (EEG) garantiert gleich bleibende Einspeisevergütungen über eine Laufzeit von 20 Jahren. "Der finanzielle Anreiz für eine Beteiligung ist da: durch die Einspeisevergütung, die uns durchschnittlich 47,7 ct/kWh bis Ende 2028 garantiert, wird über die gesamte Laufzeit gerechnet eine Rendite von 5% erwartet", informiert Gerd Hertle, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. "Scheint die Sonne mehr als 960 Stunden/Jahr, wofür unsere Gegend bekannt ist, kann die Rendite sogar noch steigen."
Die Geschäftsführung und die Haftung wird von Georg Hille, Geschäftsführer der ecovision GmbH, übernommen. Der aus Teningen stammende und mit Emmendingen eng verbundene Experte hat in den letzten 20 Jahren viele Solarprojekte erfolgreich realisiert.
Für eine umfassende Information wurde ein Emissionsprospekt erstellt, in dem das Projekt und die Projektpartner ausführlich vorgestellt werden, mögliche Risiken unter die Lupe genommen werden sowie eine Beitrittserklärung enthalten ist. Der Prospekt wurde gemäß den Vorschriften des Wirtschaftsrechts erstellt und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin aufwändig geprüft und freigegeben.
Der Emissionsprospekt ist im SWE Kundencenter erhältlich, liegt im Rathaus aus oder steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.
Jörg Bürkin von Jörg Bürkin Elektrotechnik sowie die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Emmendingen Gerd Hertle und Karl-Heinrich Jung (von links nach rechts) auf dem Dach der Meerweinschule, auf dem die erste Solaranlage des Bürger-Solar-Projekts in Betrieb geht
29. November 2007
Feierliche Eröffnung der Eisbahn
Seit 29. November gibt es wieder "eisigen Spaß" auf dem Marktplatz in Emmendingen:
Oberbürgermeister Stefan Schlatterer gab die Eisbahn um 17.00 Uhr für die begeisterten Eislauffans frei. Angespornt durch den überwältigenden Erfolg im vergangenen Jahr setzt die Werbegemeinschaft Emmendingen neue Maßstäbe: die Eislauffläche ist nun sage und schreibe 20 x 25 Meter groß! Umrahmt wird die Eisbahn von märchenhaften Hütten des Weihnachtsmarktes mit einem vielfältigen Warenangebot. Hier gibts Fotos von der Eröffnungsfeier....
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