Fernwärme mit der Holzhackschnitzelanlage
in der Fritz-Boehle-Schule
Die mit einer Holz-Hackschnitzelanlage modernisierte Heizzentrale der
Fritz-Boehle-Schule versorgt durch eine Fernwärmeleitung nicht nur die Schule
und die Halle, sondern auch das gesamte Wohngebiet „Schwarzloch“, die
städtischen Wohnanlagen in der Milchhofstraße sowie im Asternweg und die
Seniorenwohnanlage Bürkle-Bleiche.
Die Stadtwerke Emmendingen betreiben die Heizzentrale
mit zwei Gasbrennwertkesseln und einem Holzfeuerungskessel. Eine Untersuchung ergab,
dass die Nutzung von Energieholz zur Verfeuerung wirtschaftlich ist.
Beim ökologischen Vergleich schneidet eine Holzfeuerung in Verbindung mit
Gaskesseln besser ab als eine reine Gasfeuerung.
Die Anlage besteht also aus:
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Einem Holzfeuerungskessel |
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Zwei Gasbrennwertkesseln. |
Da die erzeugte Fernwärme auch für das Brauchwasser der Wohnungen genutzt
wird (nicht nur für die Heizung), ist die Heizzentrale ganzjährig in Betrieb.
Mindestens 55 % des gesamten Nutzwärmebedarfs, der angeschlossenen Gebäude,
wird aus den Holz-Hackschnitzeln gedeckt. Die restliche Wärmeenergie wird
durch die Gaskessel erzeugt.
Was sind Hackschnitzel?
Die Hälfte der Hackschnitzel wird aus so genanntem Schwachholz gewonnen,
das bei der Durchforstung anfällt. Die andere Hälfte liefern Sägewerke
oder andere Holzverarbeitungsbetriebe. Schnittgut aus der Landschaftspflege
wird auch verarbeitet.
Ein paar Zahlen der Heizanlage
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Erzeugte Nutzwärme (im Jahr): 5.000 MWh
(entspricht ca. 500.000 Liter Heizöl). |
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Das Silo hat ein Nutzvolumen von 70m3; Holz ohne Luftzwischenräume:
daraus lassen sich 130.000 kWh Energie gewinnen. Dies entspricht ca. 13.000
Liter Heizöl oder 13.000 m³ Erdgas! |
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Über diese Anlage werden 400 Haushalte versorgt. |
Ökologische und ökonomische Vorteile
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Das Schwachholz aus dem Emmendinger Stadtwald lässt sich nicht vermarkten. |
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Die Energie aus Holz-Hackschnitzel kostet im Vergleich zur Energie aus
Erdgas nur etwa die Hälfte. |
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Die CO2-Bilanz ist bei der Verbrennung neutral. (Es wird
genausoviel CO2 emmitiert, wie zuvor aufgenommen wurde.) |
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Bei der Erzeugung von 2.800 MWh Nutzenergie aus Holz wird die jährliche CO2-Emission
um 600 Tonnen gegenüber der Erdgasverfeuerung reduziert. Auf diese Art und
Weise leistet die Anlage einen Beitrag zur Verminderung des Treibhauseffekts. |
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